Die Sicherheit jüdischer Gemeinschaften - nicht nur in Europa - umfasst vielschichtige Bemühungen, von
gemeinschaftlich getragenen Initiativen wie zum Beispiel in den USA dem Secure Community Network (SCN),
dem Community Security Service (CSS), dem Community Security Trust (CST) im UK oder dem
Service de Protection de la Communauté Juive (SPCJ) in Frankreich.
Sie alle setzen auf Schulung (Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Behörden), Aufklärung, Patrouillen,
Überwachung und industrielle und soziale Vernetzung (wie es z.B. der
EIT Israel Hub vorbildlich implementiert) bis hin zu
staatlichen Strategien - wie z.B. der deutschen - zur Bekämpfung von Antisemitismus und der Verbesserung
der physischen Sicherheit (Alarmanlagen, Wachpersonal und vieles Andere mehr) für Institutionen.
Die Schulungs- und Aufklärungsstrategien folgen dabei im Rahmen der Transformativen Sicherheits
Theorie (TST) einer neuen und erweiterten Definition des Pro-Semitismus , der die Rezeptive-Vielfalt
jüdischer Lebenswelt-Systeme fördert.
All dies dient der Bewältigung der leider zunehmend wachsenden Bedrohungen unserer jüdischen Gemeinschaften.
Dabei werden Technologie, professionelles Personal und Partnerschaften mit den Strafverfolgungsbehörden
und Geheimdiensten (BND, INTGEN, CTG, ISA, NSA) eingesetzt, um den jüdischen Lebenswelten, Lebenswelt-Systemen
und Leben in Europa subjektive und objektive Sicherheit zu gewährleisten.
Europäische Demokratie-Räson
Sicherheits-Maßnahmen verursachen sehr hohe Kosten. Diese Kosten sind zu decken, weil sie den zentralen
Kern der Demokratie-Räson Europas schützen und damit nur so die Existenz unseres geliebten liberalen Europas
in einer sich nomoietisierenden Globalität bewahrt werden kann.